Kurze Implantate

Ich liebe die Einfachheit und Zuverlässigkeit der Kurzimplantate. Obgleich ich im Knochenaufbauverfahren für die Implantate genügend Erfahrung in den letzten Jahren sammeln konnte, können durch die Kurzimplantate häufig Knochenaufbauverfahren vermieden werden. Durch diese Implantate muss sich der Patient weitaus weniger Sorgen über eine eröffnete Kieferhöhle oder einen verletzten Nerv machen, weil diese Kurzimplantate es ermöglichen, diesen beiden Gefahrenzonen fern zu bleiben. Mit den 6,0 mm kurzen Implantaten ist man in der Lage, viele Fälle als Routineimplantation zu planen, ohne Knochenaufbauverfahren und ohne den damit verbundenen zusätzlichen Kosten.

Feste Zähne an einem Tag

Durch ein neues Versorgungskonzept ist es möglich, komfortable Versorgungen direkt am Tag der Operation einzusetzen. Gerade beim stark abgebauten Kiefer wird der ortsständige Knochen optimal ausgenutzt, indem die hinteren Implantate von hinten nach vorne geneigt eingesetzt werden. Dies bedeutet, dass gefährdete anatomische Strukturen geschützt werden. Die Kieferhöhle wird nicht eröffnet, die Nerven werden nicht verletzt.

Durch den nach hinten verlagerten Austritt des Implantates wird ein ausreichend großes Belastungsareal für eine sichere Abstützung des Zahnersatzes erzielt. In den meisten Fällen sind vier Implantate ausreichend.

Selbst wenn zeitgleich zerstörte Zähne entfernt werden müssen, gelingt dieses Konzept: Feste Zähne an einem Tag.

Implantologie

- mit Navigation

Bei den zahnärztlichen Implantaten handelt es sich um Metall- oder Keramikkörper, die als Zahnwurzelersatz in freie Kieferabschnitte oder in unbezahnte Kiefer eingesetzt werden. Die Implantate sind zweigeteilt, ein Teil ist in den Kieferknochen versenkt, und der zweite Teil besteht aus einem Pfosten der entweder sofort oder erst später mit dem Implantat verbunden, frei in die Mundhöhle ragt. Auf diesem Pfosten wird der Zahnersatz verankert.

Zahnärztliche Implantate bestehen aus keramischen Verbindungen, wie Aluminiumoxydkeramik oder aus Metall, wobei hauptsächlich Titan verwendet wird. Alle Implantatmaterialien sind körperverträglich und lösen sich im Gewebe nicht auf. Bis heute sind keine allergischen Reaktionen aufgetreten oder bekannt. Die Entscheidung, welches Material anzuwenden ist, trifft der behandelnde Zahnarzt.

Patienten können Implantate steuerlich absetzen: Urteil des Finanzgerichts (FG) Berlin-Brandenburg (28.11.2007), Az.: 2 K 5507/04

Informationen der KZV BW zum Thema Implantate (Download)
Informationen zur schmerzlosen Implantatbehandlung (Download)

Mit einem Klick hier finden Sie die Urkunde des Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa e.V..

Wenn in einer Zahnreihe ein Zahn fehlt, kann mit Hilfe eines Implantates ein Wurzelersatz für diesen Zahn eingepflanzt werden. In Abhängigkeit von der Region und dem Knochenangebot kann ein Implantat entweder sofort, ca. 6 bis 12 Wochen nach der Entfernung des Zahnes, oder bei schon länger bestehender Lücke jederzeit eingesetzt werden. Der Vorteil besteht darin, dass die benachbarten Zähne dieser Lücke nicht beschliffen werden müssen und dass die Implantate den Knochenschwund an der Stelle des fehlenden Zahnes aufhalten.

Es können bei zahnlosen Kieferabschnitten soviel Implantate eingesetzt werden, dass eine festsitzende Versorgung oder auch eine herausnehmbare Brücke eingegliedert werden kann. In Abhängigkeit vom vorhandenen Knochenangebot und Ihren Wünschen, werden die unterschiedlichen Lösungen gewählt.

Vorteile:

  • Nachbarzähne werden nicht beschliffen
  • Sie ermöglichen festsitzenden Zahnersatz
  • Der Kieferkamm schrumpft nicht Implantate sind austauschbar

Die Voraussetzungen

- für eine erfolgreiche Implantation

  •     Eine ausreichende Knochenqualität und -menge
  •     Das Knochenwachstum sollte abgeschlossen sein
  •     Eine gute Mundhygiene
  •     Allgemeiner Gesundheitszustand
  •     Krankheitsherde, wie Karies und Parodontitis müssen vorher behandelt werden
  •     Regelmäßige Kontrolluntersuchungen


In jedem Fall: Wir beraten Sie ausführlich.

Wir implantieren computergestützt mit einer Bohrschablone und schaffen so höchste Präzision durch HiTech.


Was sind Bohrschablonen?

Es ist eine Bohrlehre, die individuell für Sie entworfen und gefertigt wird. Die Bohrschablone wird während des Eingriffs am Kieferknochen angebracht und führt den Bohrer genau in die vor der Versorgung geplanten Position. Anschließend plazieren wir die Implantate in den Bohrungen.


Präzision durch HiTech

Vor dem Eingriff wird eine Versorgungsplanung durchgeführt. Mit einer speziell für die Implantat-Planung entwickelte Software erreichen wir für Sie höchstmögliche Präzision. Das Programm wandelt gescannte Aufnahmen des Kiefers in ein 3-D Bild um. Wir können uns virtuell durch den Knochen bewegen, auf der Suche nach den am besten geeigneten und sichersten Stellen für das geplante Implantat.

Die Schleimhaut muss deshalb nur noch ein wenig ausgestanzt werden. Man spricht von minimalinvasiver Implantologie.


Prinzip der Implantatnavigation

Die wichtigsten Vorteile eines Navigations-Verfahrens aus Sicht des Patienten sind: Man kann die Implantate exakt dort plazieren, wo sie aus chirurgischer und prothetischer Sicht optimal angeordnet werden sollten. Somit erreicht man ein Optimum an Ästhetik und Stabilität.

Während sich Roboter- und Navigationssysteme in der Neurochirurgie und Orthopädíe bereits etabliert haben, existierte lange Zeit kein System für die dentale Implantologie, das die für diese Anwendung gestellten Anforderungen bezüglich Genauigkeit, Funktionalität und vor allem Sicherheit in der Anwendung erfülllt. Unser Navigationssystem wurde speziell für die Dentalchirurgie entwickelt und ist keine Modifikation eines vorhandenen Systems.

Durch die Anpassung aller Komponenten auf den Arbeitsraum Mund gliedert sich das System ideal in die implantologisch-prothetische Behandlungsumgebung ein.

In vielen Fällen kann auf ein chirurgisches Aufklappen und späteres Vernähen der Mundschleimhaut verzichtet werden. Für die Implantatpositionen wird nach lokaler Schmerzbetäubung nur ein kleines Loch gestanzt. Sie haben weniger Wundschmerzen, eine geringere postoperative Schwellung und fühlen sich so weniger eingeschränkt. Die Zeit der Behandlung und Erholung von dem Implantateingriff ist kürzer als bei einem konventionellen Eingriff bei deutlich höherer Präzision.


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